IZABELLA SZAŁAJ-ZIMAK - 1. Geige

ELWIRA PRZYBYLOWSKA - 2. Geige

PAWEŁ CZARNY - Bratsche

MICHAŁ PEPOL - Violoncello

 

Das Royal String Quartet, das für den angesehenen Royal Philharmonic Society-Preis nominiert wurde, zählt heutzutage zu den dynamischsten Streichquartetten der ganzen Welt. In seinem Repertoire verbindet das RSQ die hervorragenden Werke der Vergangenheit mit der modernen Musik und überschreitet selbstsicher die Grenzen der Musikgattungen. Das Quartett bekommt begeisterte Rezensionen dank der Interpretationen der Musikwerke von Beethoven, Szymanowski, Schostakowitsch oder Górecki. Das RSQ trägt auch zur Entdeckung der in der übrigen Welt weniger bekannten polnischen Musik bei.

Das Quartett arbeitet auch mit berühmten Künstlern der verschiedenen Musikgattungen zusammen und gilt als Teil der Popkultur.

1998 wurde das Streichquartett in der Fryderyk-Chopin-Musikuniversität in Warschau gegründet und arbeitete unter Leitung vom Professor Ryszard Duzia aus dem Wilanów Quartett. Über die künstlerische Identität des Quartetts entschied das Aufbaustudium in der Meisterklasse mit dem Alban Berg Quartett in Köln in Jahren 2001-2004. Als Schirmherren des RSQs nehmen auch die Mitglieder des Camerata-, des Amadeus- und des Chilingirian Quartetts wichtige Plätze ein.

Zu einem Wendepunkt in der Karriere des Quartetts wurde die Einladung zum BBC Programm New Generation Artists (2004-2006), das die talentiertesten jungen Musiker aus aller Welt förderte. Diese Förderung umfasste die Teilnahme an den Festspielen, Aufnahmen und Übertragungen der Konzerte im Rundfunk, Aufnahmesessions und gemeinsame Auftritte mit anderen Künstlern des Programms. Zu den wichtigsten Leistungen des RSQs kann man auch Auszeichnungen in Wettbewerben in Casale Monferrato (Italien), in Krakau, Kuhmo (Finnland) und kanadischem Banff zählen. Das Quartett konnte auch den Preis der Borletti-Buitoni-Stiftung erringen, mit dem hervorragende Musiker an der Schwelle zur weltweiten Karriere ausgezeichnet werden.

 

 

 

 

 

 

 

Im Januar 2009 erschien die erste internationale CD des RSQ, die für die Plattenfirma Hyperion aufgenommen wurde. Darauf befanden sich die beiden Quartette von Karol Szymanowski und ein wenig bekanntes Quartett von Ludomir Różycki in einer Weltpremiere. Das Album wurde CD des Monats im „BBC Music Magazine“ und bekam gute Kritiken in der Weltpresse. Das nächste Album mit dem Quartettsatz von Henryk Mikołaj Górecki (Hyperion 2011) war ein bedeutendes Ereignis, laut Kritik eine der drei wichtigsten Interpretationen dieses Repertoires. Die CD wurde mit dem Preis - Editor’s Choice des Magazins „Gramophone“ und hohen Noten in den Magazinen „BBC Musik Magazine“, „Diapason“ (5 Sterne) und  „The Strad“ ausgezeichnet.

Die Aufnahmen des Quartetts erschienen auch auf CDs der Plattenfirmen DUX und BeArTon, sie wurden auch dem „BBC Music Magazine“ beigefügt. Anerkennung auf dem polnischen Musikmarkt fand das Album „Kayah & Royal Quartet“ (Kayax/Agora 2010), die CDs des Quartetts wurden zweimal auch mit dem Preis der polnischen Musikindustrie „Fryderyk“ ausgezeichnet. Das neueste phonographische Vorhaben des Quartetts ist ein Album mit den Streichquartetten von Witold Lutosławski und Krzysztof Penderecki (Hyperion).

Das RSQ ist für seine gelungene Zusammenarbeit mit berühmten Musikern verschiedener Generationen bekannt, wie: Angela Hewitt, Sir Thomas Allen, Mark Padmore, Urszula Kryger, Stephen Kovacevich, Janusz Olejniczak, Antoine Tamestit, Martin Fröst, Klaudiusz Baran, Andrzej Bauer, Łukasz Kuropaczewski, Wojciech Świtała, mit der Gruppe Kwadrofonik und mit dem Skampa-, dem Camerata - und dem Śląski Quartett.

 

 

 

 

 

Das Quartett trat mehrmals auf in: der Wigmore Hall und Cadogan Hall in London, im Concertgebouw in Amsterdam, in der  Bridgewater Hall in Manchester, National Gallery of Art in Washington, im Le Grand Theatre in Bordeaux, im Martinů-Saal  in Prag, im Palais Beaux-Arts in Brüssel, im Wiener und Berliner Konzerthaus, im Sejong Center in Seoul, in der Beijing Concert Hall in Peking, im Stockholmer Konzerthaus und auch im Witold-Lutoslawski Konzertsaal des Polnischen Rundfunks und in der Nationalphilharmonie in Warschau. Die Konzerte des Streichquartetts wurden unter anderem im 2.Programm des Polnischen Rundfunks, auf BBC 3, im MEZZO-Fernsehen und in anderen europäischen Massenmedien übertragen.

Das RSQ tritt regelmäßig bei renommierten Festspielen auf, wie z.B.  BBC Proms, City of London, Aldenburgh, West Cork Musik in London, dem deutschen Schleswig Holstein- und Rheingau Festival, dem Beethoven Osterfestival in Warschau, Sacrum Profanum in Krakau, Wratilsavia Cantans in Breslau sowie dem Perth International Arts Festival in Australien.

Das RSQ veranstaltet in Warschau Konzerte unter dem Titel „Kwartesencja“, in deren Rahmen das Streichquartett in seiner ganzen Vielseitigkeit dargestellt wird. Neben der klassischen Musik ist auch moderne Musik von großer Bedeutung. Werkinterpretationen von Henryk Mikołaj Górecki sowie Georg Crumb fanden lebhaften Widerhall während der Festspiele. Musikstücke für RSQ schaffen Paweł Szymański, Wojciech Blecharz und Andrzej Kwieciński. Während der Konzerte des Kwartesencja-Festivals wurden gemeinsame Musikprojekte erstmals zur Aufführung gebracht, die zusammen mit Künstlern verschiedener Musikgattungen geschaffen wurden – wie etwa Kayah, Krzysztof Herdzin, Smolik, DJ Lenar und Kapela ze Wsi Warszawa. „Die Idee der vier jungen Künstler für ein intimes Treffen mit ausgezeichneter Musik wurde ein Volltreffer“ – laut ‚Gazeta Wyborcza“

 

 

 

 

 

Seit 2012 residiert das Quartett in der Queen’s University in Belfast. Regelmäßig führt das RSQ Meisterkurse im Palast in Rybna durch und wird auch zur Führung der Sommerkurse in Dartington und an der Lake District Summer School (Großbritannien) eingeladen. Das Royal String Quartet wurde mit dem Sonderpreis des Ministeriums für Kultur und Nationales Erbe der Republik Polen ausgezeichnet, „ in Anerkennung der Verdienste um die polnische Kultur“ (2007) 

„The Royals have a special feeling for texture and colour, which is vital in this music, but an equally strong sense of structure“ („BBC Music Magazine“)

“Firm, fill-bodied playing, with a wide range of dynamic, colour and attack, and with all the unexpected twists and turns confidently negotiated” (“Gramophone”)

“The Royal Quartet is outstanding in every respect” (“International Record Review”)

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